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Eine Brücke verbindet den Himmel und die Erde. Wegen der vielen Farben nennt
man sie die Brücke des Regenbogens. Auf dieser Seite der Brücke liegt ein
Land mit Wiesen, Hügeln und saftigem grünen Gras.
Wenn ein geliebtes Tier auf der Erde für immer eingeschlafen ist, geht es zu
diesem wunderschönen Ort. Dort gibt es immer zu fressen und zu trinken, und
es ist warmes schönes Frühlingswetter. Die alten und kranken Tiere sind
wieder jung und gesund. Sie spielen den ganzen Tag zusammen.
Es gibt nur eine Sache, die sie vermissen. Sie sind nicht mit ihren Menschen
zusammen, die sie auf der Erde so geliebt haben.
So rennen und spielen sie jeden Tag zusammen, bis eines Tages plötzlich
eines von ihnen innehält und aufsieht. Die Nase bebt, die Ohren stellen sich
auf, und die Augen werden ganz groß. Plötzlich rennt es aus der Gruppe
heraus und fliegt über das grüne Gras. Die Füße tragen es schneller und
schneller.
Es hat Dich gesehen.
Und wenn Du und Dein spezieller Freund sich treffen, nimmst Du ihn in Deine
Arme und hältst ihn fest. Dein Gesicht wird geküsst, wieder und wieder, und
Du schaust endlich wieder in die Augen Deines geliebten Tieres, das so lange
aus Deinem Leben verschwunden war, aber nie aus Deinem Herzen.
Dann überschreitet Ihr gemeinsam die Brücke des Regenbogens, und Ihr werdet
nie wieder getrennt sein...
(Autor des englischen Originaltextes ist Paul C. Dahm; Übersetzung von
Christel Wysocki)
In love Memory |
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Der letzte Gang
Bin ich dereinst gebrechlich und schwach
Und quälende Pein hält mich wach -
Was Du dann tun mußt - tu es allein.
Die letzte Schlacht wird verloren sein.
Daß Du sehr traurig, verstehe ich wohl.
Deine Hand vor Kummer nicht zögern soll.
An diesem Tag - mehr als jemals geschehen -
muß Deine Freundschaft das Schwerste bestehen.
Wir lebten in Jahren voll Glück.
Furcht vor dem Muß?
Es gibt kein Zurück.
Du möchtest doch nicht, daß ich leide dabei.
Drum gib, wenn die Zeit kommt, bitte mich frei!
Begleite mich dahin, wohin ich gehen muß.
Nur - bitte bleibe bei mir bis zum Schluß.
Und halte mich fest und red mir gut zu,
bis meine Augen kommen zur Ruh.
Mit der Zeit - ich bin sicher - wirst Du es wissen,
es war Deine Liebe, die Du mir erwiesen.
Vertrauender Blick ein letztes Mal -
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Dein Sessel ist
nun leer
Dein
Lieblingssessel ist nun leer,
kein Schnurren kündet von Behagen,
kein Samtgetrippel grüßt mich mehr
und niemand will mein Schuhband jagen.
Kein Schmieren und kein Maunzgeschrei
sagt mehr: wo bleibt mein Fresschen?
Wo Spielzeug war und Katzenbrei
ist jetzt ein einsam leeres Gässchen.
Dein bisschen Habe steht im Schrank,
du kommst ja doch nie mehr zurück,
und ewig schulde ich dir Dank
für Freude, Trost und Spaß und Glück.
Von Gott hast du das Katzenrecht,
das dir nach irdischem Getümmel,
nach Sorgen, Zärtlichkeit, Gefecht
ein Kuschelplätzchen schafft im Himmel.
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